Kein Zutritt für ungebetene Gäste!

von Wolfgang Mallin (Kommentare: 0)

Gestern habe ich bei bestem Flugwetter die Mäusegitter angebracht - so spät im Jahr wie selten zuvor. Es herrschte reger Flugbetrieb (November!) und da ist einem nicht so wohl, wenn man am Flugloch hantieren muss. Aber es hat den Vorteil, dass man sicher sein kann, keine Maus im Bienenkasten einzusperren.

Außerdem haben die Bienen genug Zeit sich bei ausreichend warmer Temperatur an das Gitter zu gewöhnen. Es dauert etwas, bis sie verstehen, wie man durch das Gitter in den Kasten kommt. Haben sie erst einmal verstanden wie es funktioniert, stellt das Gitter kein Hindernis mehr für sie dar.

Tipp: hinter, breitbeinig über (Einzarger) oder neben den Kasten stehen um das Gitter anzubringen - nicht direkt vor das Flugloch. Bleibt das Flugloch frei, ist die Aufregung halb so groß (...und die Gefahr gestochen zu werden halb so klein).

Auf ausreichenden Freiraum achten!

Und selbst bei so einfachen Arbeiten kann man Fehler machen, die fatale Folgen haben können. Je nach Gitterabstand und Fluglochhöhe kann es bei ungünstiger Montage dazu kommen, dass der Spalt des freien Durchgangs für die Bienen zu klein wird.

Sind die Bienen im Kasten eingesperrt und man bemerkt es bis zum Frühjahr nicht, kann das ihr Ende bedeuten...

Deshalb möglichst bei der Montage darauf achten, dass eine waagerechte Strebe des Mäusegitters bündig mit der Unterkante des Fluglochs abschließt. Nicht immer ganz einfach. Ich selbst bleibe daher nach der Montage immer noch kurz stehen und schaue zu, ob Bienen aus dem Kasten heraus kommen oder vom Flugbrett aus hineinlaufen. Ist das der Fall, kann man beruhigt Feierabend machen.

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